Die IPPC-Hitzebehandlung von Verpackungshölzern ist ein standardisiertes Verfahren zur Einhaltung internationaler phytosanitärer Vorschriften im Warenverkehr. Ziel ist es, Holzverpackungen so zu behandeln, dass die Verbreitung von sogenannten Quarantäneschädlingen verhindert wird. Dabei handelt es sich um Schadorganismen, die in neue Regionen eingeschleppt werden und dort ökologische sowie wirtschaftliche Schäden verursachen können.
Die Grundlage hierfür bildet der internationale Standard ISPM 15, herausgegeben im Rahmen der IPPC (International Plant Protection Convention). Dieser Standard definiert die Anforderungen an die Behandlung und Kennzeichnung von Holzverpackungsmaterialien wie Paletten, Kisten oder Verschlägen im internationalen Handel.
Eine der zugelassenen Maßnahmen ist die sogenannte Hitzebehandlung (HT). Dabei wird das Holz so erwärmt, dass im Kern eine Temperatur von mindestens 56 °C über einen Zeitraum von mindestens 30 Minuten erreicht wird. Diese Behandlung ist so ausgelegt, dass ein breites Spektrum relevanter Schadorganismen zuverlässig abgetötet wird.
Die Einhaltung des Standards wird durch die IPPC-Kennzeichnung dokumentiert. Nur entsprechend behandelte und gekennzeichnete Holzverpackungen dürfen in viele Länder exportiert werden.
Mit Wiesinger-Holz steht Ihnen ein erfahrener und verlässlicher Partner zur Seite, der die IPPC-Hitzebehandlung fachgerecht und normkonform durchführt. Durch präzise Prozessführung, konsequente Überwachung der Behandlung und fundiertes Fachwissen wird sichergestellt, dass Ihre Holzverpackungen die Anforderungen nach ISPM 15 zuverlässig erfüllen.